26. April 2016

Denkmal an Schule

Turbulent ging es an diesem Dienstagmorgen im Museum zu. Für 25 Schüler einer dritten Klasse der Albanischule stand die Göttinger Stadtgeschichte auf dem Programm. Die Schule nimmt im April an dem pädagogischen Projekt „denkmal an Schule“ teil, das das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege bereits zum dritten Mal veranstaltet. Die Kinder besuchen verschiedene Gotteshäuser, Schlösser, Museen und Parks in ihrer Umgebung und lernen altersgerecht die unterschiedlichen Lebensstile und Epochen kennen. In diesem Rahmen sollen sie mit den Denkmälern vertraut gemacht werden und ein Bewusstsein für unser kulturelles Erbe entwickeln. Im Unterricht werden die historischen Inhalte dann zusätzlich noch vertieft.

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Im Städtischen Museum beschäftigten sich die Kinder mit dem mittelalterlichen Leben in Göttingen. Was machten die Leute eigentlich damals beruflich und was trugen sie für Kleidung? Zusammen mit der Kirchenpädagogin Bettina Lattke gingen sie diesen Fragestellungen nach und informierten sich über die meist ungewöhnlichen Handwerksberufe und das Gildewesen. Die größte Attraktion war die kleine Modenschau, bei der die Kinder nach historischen Vorbildern geschneiderte Kleidung und Kopfbedeckungen anprobieren und spielerisch in eine andere Zeit eintauchen konnten.

 

(Saskia Johann, wissenschaftliche Volontärin)