19. November 2014

DSC07254 Hahn_Tafel  Michael Hayden, Dagmar Schlapeit-Beck und Jürgen Hogrefe bei der Enthüllung der Gedenktafel für Max Raphael und Getrud Hahn

EINE GEDENKTAFEL FÜR MAX RAPHAEL UND GERTRUD HAHN

Seit dem 8. November ist die Gedenktafel zu Ehren von Max Raphael und Gertrud Hahn enthüllt. Angebracht an der Villa in der Merkelstraße 3 erinnert sie an die Eheleute Hahn, die die Villa von 1919 bis 1940 bewohnten. (Siehe auch Blogbeitrag vom 17.11.2014) Die Gedenktafeln in Göttingen sind 1874 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Georg Merkel eingeführt worden. Seit 1974 nennen die Tafeln neben dem Namen den Beruf oder den Anlass für die Anbringung der Tafel. Die Jahreszahlen beziehen sich ausschließlich auf die Wohnzeit im jeweiligen Haus. Mit der marmornen Tafel haben Max und Gertrud Hahn als ehemalige bedeutende Bürger Göttingens und damit verbunden das Schicksal einer Göttinger Familie auch in dieser Form einen festen Platz im Gedächtnis der Stadt erhalten.

Der Sitz des Verlages Hogrefe in der ehemaligen Villa der Familie Hahn hat dazu geführt, dass Hogrefe das Buch „Das Vermächtnis des Max Raphael Hahn. Göttinger Bürger und Sammler“ publiziert hat. Es ist am 8. November nach der Enthüllung der Gedenktafel erstmals präsentiert worden und ist auf der Internetseite des Verlags mit den Worten: „Eine Göttinger Geschichte, die (uns) bewegt“ angekündigt. http://www.hogrefe.de/max-raphael-hahn/

(Ines Lamprecht, freie Mitarbeiterin)

 

Schreibe einen Kommentar