Monthly Archives: November 2016

24. November 2016

Zum Schluss

Heute jährt sich Barbaras Todestag zum neunzehnten Mal. Die Chanson-Sängerin starb am 24. November 1997 in Neuilly-sur-Seine und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Bagneux beigesetzt. Jedes Jahr ehrt die Stadt Göttingen die Künstlerin an diesem Tag, indem sie einen Rosenstrauß auf ihrem Grab niederlegen lässt.

Anlässlich Barbaras Todestags veranstaltete das Städtische Museum mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Göttingen am vergangenen Sonntag ein Café concert en souvenir de Barbara. Bei der bewegenden Feier im vollbesetzten Tapetensaal wurden Texte aus Barbaras Biographie verlesen und musikalisch untermalt. Ein besonders schöner Moment war, als alle Besucher in das Göttingen-Lied einstimmten.

Die Ausstellung im Städtischen Museum schließt am kommenden Sonntag, den 27. November, ihre Pforten. Für alle Barbara-Fans und Interessierte ist die Broschüre zur Ausstellung ab sofort an der Museumskasse erhältlich.

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Für die Deutsch-Französische Gesellschaft Göttingen plante Christa Neifeind die überaus gelungene Veranstaltung.

 

 

 

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Sogar das Museumsfoyer war bis zum letzten Platz besetzt.

 

 

 

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Für die stimmungsvolle musikalische Begleitung sorgten an diesem Nachmittag neben Francoise Fischer und Luic Berge zwei Schülerinnen des Hainberg-Gymnasiums, Lea Klein und Charlotte Bruns Knight.

 

 

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

16. November 2016

Hoher Besuch

Letzte Woche besuchte der Barbara-Experte Katsumi Nakane das Städtische Museum, um für eine Publikation über die französische Chanson-Sängerin in den Akten der Sammlung zu forschen. Herr Nakane hat Germanistik studiert und ist Professor für Interkulturelle Studien an der Tenri Universität in Nara in Japan. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den deutsch-französischen Beziehungen. Seit 2013 beschäftigt er sich mit Barbara und ihrem Göttingen-Lied. Besonders interessiert ihn dabei die Bedeutung des Chansons für die deutsch-französische Aussöhnung. Für seine Studien lernte er sogar Französisch.

Im Museum sichtete Herr Nakane die umfangreiche Dokumentensammlung. Zahlreiche Briefe von und über Barbara waren ihm noch nicht bekannt. Eine Bereicherung seiner Forschung ist auch die einzigartige Dokumentation von Barbaras Göttingen-Aufenthalt durch Zeitungsberichte und Zeitzeugeninterviews. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Sonderausstellung.

Göttingen ist der Abschlusspunkt seiner vierzehntägigen Reise, die ihn auch nach Berlin führte. Herr Nakane kennt sich bestens in Göttingen aus. Er besuchte die Stadt bereits im Jahr 2000 im Rahmen eines vom Goethe-Institut veranstalteten Seminars. Ebenfalls war er 2014 für einen Forschungsaufenthalt hier.

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Katsumi Nakane wird von Anna Kunzmann vom StadtRadio Göttingen interviewt.

 

 

 

 

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

9. November 2016

Depot-Impressionen

Unser Depot beherbergt einen großen Schatz an unterschiedlichen und außergewöhnlichen kulturgeschichtlichen Objekten. Hier ein paar kleine Einblicke in unsere Schubladen und Kästen.

telefone Die Anfänge und der Fortschritt der Telekommunikation

kuechengeraeteMehr oder weniger hilfreiche Küchenutensilien

puppenkoepfeGescheitelt, gelockt und onduliert – Puppenköpfe aus Porzellan, Holz und Pappmaché

 

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)