17. Februar 2017

Inside the Museum: Das Fotoarchiv

Museen sind nicht einfach nur Ausstellungsfläche. Neben den Ausstellungsräumlichkeiten gehören zahlreiche Abteilungen und Sammlungsbereiche zu einem Museum, die für den Besucher nicht sofort sichtbar sind, aber für die Museumsarbeit wichtig und unerlässlich. In den nächsten Monaten werden in der Reihe „Inside the Museum“ daher einzelne Bereiche hinter den Kulissen unseres Hauses vorgestellt, heute das Fotoarchiv.

Unser Fotoarchiv ist in der Alten Posthalterei untergebracht. Der Sammlungsbestand umfasst etwa 60000 Lichtbilder, die als Negative, Diapositive, Glasplatten und Papierbilder vorliegen. Ein besonderes Highlight sind die äußerst seltenen Daguerreotypien, die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen. Sie sind von dem bekannten Göttinger Porzellanmaler Philipp Petri gefertigt worden und in ihrer Werkgeschlossenheit einmalig.

Motivischer Schwerpunkt der Sammlung ist die Stadt Göttingen und ihre nähere Umgebung. Die Sammlung beinhaltet historische und moderne Aufnahmen von privaten und öffentlichen Gebäuden, Unternehmen, Geschäften, Denkmälern, Straßenzügen, wichtigen Persönlichkeiten und Ereignissen in und um Göttingen. Zahlreiche Nachlässe von Pressefotografen des Göttinger Tageblattes ergänzen den Bestand auf vielfältige Weise. Durch dieses umfassende und breite Spektrum ist es nicht verwunderlich, dass die Sammlung die größte ist, die von fotografischen Aufnahmen der Stadt Göttingen überhaupt existiert.

Die Sammlung dient vor allem Forschungszwecken und bietet einen reichhaltigen Fundus für das Studium der Stadtgeschichte. Auch für verschiedene Publikationen wird das Archiv als Dokumentationsquelle genutzt. So stammt der überwiegende Anteil historischer Aufnahmen, die in der Presse veröffentlicht werden, aus dem Städtischen Museum.

Für unsere Museumsarbeit ist das Archiv unverzichtbar. Die letzte und reich mit Fotografien illustrierte Sonderausstellung über die Chanson-Sängerin Barbara konnte mit unseren eigenen Werken aus dem Fotoarchiv bestückt werden.

(Saskia Johann, wissenschaftliche Volontärin)

3. Februar 2017

Der, die, das Dingsda

Im Museum erlebe ich immer mal wieder „Dings vom Dach – Momente“*. Während der Umlagerung unserer Objekte in das neue Depot sah ich viele Stücke zum ersten Mal. Und hin und wieder schwebte ein großes Fragezeichen über Objekt und Kuratorin: Was und wofür ist das denn wohl? So auch unter anderem bei einem Objekt aus Fayence, 1899 ins Haus gekommen, weiß, unbemalt, glasiert, hier auf der Abbildung hinten links.

Nun kann leider die Erschließung des Museumsbestandes nicht immer auf Platz eins der alltäglichen To-Do-Liste in einem Museum stehen. Und so verblasste die Frage nach Funktion und Einsatz dieses Gegenstandes langsam.

Eines Tages kam eine Anfrage, ob das Museum über Taschenuhrenständer verfüge. Beigefügt war ein Artikel über Taschenuhrenständer. Dazu der Hinweis, dass Taschenuhrenständer aus allen vorstellbaren Materialien hergestellt wurden. Und auf einmal lichtete sich das Dunkel, und die Funktion einiger bislang rätselhafter Objekte in unserer Sammlung wurde klar. Es waren alles Taschenuhrenständer! Alle zusammen bilden sogar einen Zeitraum von knapp 300 Jahren ab.

 

 

Hier nun unsere Kollektion von Taschenuhrenständer vom 18. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert. Sie sind aus Metall und Samt, Fayence, Holz, Pappmaché sowie Pappe bezogen mit Luxuspapier.

 

*hr-fernsehen, nächster Sendetermin: 19.03.2017

 

(Andrea Rechenberg, Kuratorin)

27. Januar 2017

Work in progress

Die Vorbereitungen zu unserer neuen Sonderausstellung 1529 – Aufruhr und Umbruch sind im vollen Gange. Der ein oder andere Besucher wird sicherlich schon die hie und da stehenden grünen Ausstellungsmöbel gesichtet haben.abb-1 Diese sind Teil der neuen Sonderausstellung und müssen aufgrund des anhaltenden Platzmangels bereits in den Ausstellungsräumen platziert werden.

Zurzeit wird auch das große Belagerungsgemälde von unserer Restauratorin Viola Bothmann gereinigt. Wegen der überdimensionalen Ausmaße des Werkes von 3,80 m wird diese Arbeit vor Ort durchgeführt. Um die Rückseite des Gemäldes ebenfalls einer Reinigung zu unterziehen, musste das Bild auf dem Treppenabsatz im Hardenberger Hof gedreht werden. Es war eine Meisterleistung unseres Teams, denn es klappte alles reibungslos.abb-2

Die Ausstellung, die am 9. April eröffnet wird, gibt Einblicke in die Ereignisse des Göttinger Reformationsjahrs von 1529. Die Besucher dürfen gespannt sein. Es werden zahlreiche noch nie gezeigte Objekte präsentiert, und die bereits bekannte Kirchenkunst-Sammlung wird durch neue inhaltliche Schwerpunkte in ein neues Licht gesetzt.

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

19. Januar 2017

Whist –das komplizierteste Spiel der Welt?

In den Wintermonaten ist es mal wieder Zeit für ein schönes Gesellschaftsspiel. Neben den Klassikern Monopoly und Mensch ärgere Dich nicht sind Siedler von Catan, Tabu oder Trivial Pursuit sehr beliebt. Aber was spielte man eigentlich vor 100 oder 200 Jahren?

Das Städtische Museum verfügt über eine große Sammlung von historischen Spielen. Ein beliebter Zeitvertreib des 18. und 19. Jahrhunderts war Whist. Das Kartenspiel ist aus dem Bridge hervorgegangen. abb-1

Whist wird mit vier Personen gespielt, die paarweise zusammenspielen. Es wird ein Kartenspiel mit einem 52er Blatt benötigt. Jeder Spieler erhält 13 Karten. Die letzte ausgegebene Karte bestimmt die Trumpffarbe. Die Spielerpaare müssen versuchen, möglichst viele Stiche zu erhalten. Die ausgespielte Farbe muss immer bedient werden. Falls dies nicht möglich ist, kann auch getrumpft oder abgeworfen werden. Wie bei jedem Spiel gibt es verschiedene Taktiken und Strategien beim Ausspielen der Karten.

Soweit so gut zum Spielablauf. Die Berechnung der Punkte ist auch für mich als Spiele-Fan sehr abb-2schwierig zu verstehen. Für die einzelnen Stiche werden den beiden Parteien Punkte gutgeschrieben, die auch als Tricks bezeichnet werden. Hier gibt es zahlreiche Kombinationen, die z.B. Kleinschlemm, Robber oder Gegenrobber heißen und sich nach der Anzahl der Stiche unterscheiden. Um die Verwirrung komplett zu machen, werden wiederum für die unterschiedlichen Tricks Points angerechnet, die mit Spielmarken auf den Tisch ausgelegt werden. Auch hier gibt es verschiedene Variationen zum Legen dieser Marken.

Es erschließt sich mir sehr gut, warum das Spiel nicht verbreiteter ist – es ist sehr kompliziert!

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

13. Januar 2017

Rita und Barbara

Für eine Produktion des Deutschlandradios Kultur besuchte die ehemalige Bundestagspräsidentin Dr. Rita Süssmuth mit der Journalistin Renate Schönfelder ihren alten Wahlkreis Göttingen, den sie zwischen 1987 und 2002 im Bundestag vertrat. Verschiedene Institutionen, Orte und Plätze, die mit ihrer Tätigkeit in Göttingen verbunden waren, standen auf dem Programm. Auch ins Städtische Museum führte sie ihr Weg.

Vor dem Museum wartete ich auf Frau Süssmuth, die mir gewohnt dynamisch entgegenkam. Wie meistens bei solchen Produktionen war der Zeitplan im Verzug. Trotzdem entspann sich sofort ein lebendiges Gespräch über Barbara und das Lied „Göttingen“. Und nur die Hinweise des Redakteurs auf die knappe Zeit beendeten den lebhaften Austausch.

Ausgestrahlt wird der Bericht am Sonntag, den 15.1.2017, um 11:05 Uhr im Deutschlandradio Kultur.

Am 17. Februar wird Rita Süssmuth 80 Jahre. Herzlichen Glückwunsch schon mal an dieser Stelle!

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Rita Süssmuth erhält die Ausstellungsbroschüre zur Barbara-Ausstellung.

 

 

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Rita Süssmuth und das Radio-Team bewundern im Garten des Museums die Barbara-Rose.

 

 

 

 

(Andrea Rechenberg, Kuratorin)

9. Januar 2017

Trillernde Jungfrauen, kläffende Hunde und tutende Nachtwächter – Goethe in Göttingen

In der Sammlung des Städtischen Museum findet sich ein kleines Schreibkästchen aus schwarz gebeiztem Holz mit Schellackpolitur. Der Knauf ist vermutlich aus Elfenbein, das Tintengefäß aus Glas, der Federhalter aus Ebenholz und Messing. So weit, so gut – auf den ersten Blick kann der Betrachter an dem Stück nichts Besonderes entdecken.

Wie meistens, lohnt aber auch hier der zweite Blick, damit das Kästchen sein Geheimnis preis gibt und es zu einem interessanten Zeugnis für eine berühmte Episode der Göttinger Geschichte werden lässt. Auf dem Deckel des zweiten Faches von links findet sich die handschriftliche Notiz: „von Goethe benutzt“.

Sollte dieses Schreibkästchen tatsächlich von dem großen Johann Wolfgang von Goethe während eines seiner Aufenthalte in Göttingen benutzt worden sein? Es spricht einiges dafür. Das Kästchen gelangte vor 1899 aus dem Haus Goetheallee 12 ins das Museum, dem Haus, das im Jahr 1801 dem Instrumentenmacher Krämer gehörte. Und bei Krämer logierte Goethe, als er vom 18. Juli bis zum 14. August 1801 auf der Rückreise von einem Kuraufenthalt in Bad Pyrmont in Göttingen Station machte.

Er pflegte in dieser Zeit einen regen gesellschaftlichen Verkehr mit den Göttinger Professoren, promenierte über den Wall und unternahm Ausflüge in die Umgebung wie z. B. zur Burg Plesse. Vor allem aber nutzte er die Zeit zu intensiven wissenschaftlichen Studien im Zusammenhang mit seiner Farbenlehre. Der damals einzigartige Service der Bibliothek, Bücher an die Benutzer auszuleihen, veranlasste den großen Dichter und Denker zu überschwänglichem Lob: Goethe bezeichnete die Göttinger Bibliothek als „Capital, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet.“

In anderer Hinsicht konnte er seine Göttinger Tage und insbesondere die Nächte weniger genießen. Nicht genug, dass die Tochter des Hauswirts Krämer sich als Sängerin versuchte, wobei ihr Ehrgeiz ihr Talent wohl deutlich überstieg. Vor allem dem Triller galten ihre nächtlichen Bemühungen. Hinzu kamen die mit ihrem Horn tutenden Nachtwächter, was beides der Nachtruhe nicht zuträglich war.

Hauptsächlich aber waren da die Hunde, zu denen Goethe überhaupt ein gestörtes Verhältnis hatte. Seiner Verzweiflung lässt er freien Lauf: „Eine Hundeschar versammelte sich um das Eckhaus, deren Gebell anhaltend unerträglich war. Sie zu verscheuchen, griff man nach dem ersten besten Werfbarem […] gegen die unwillkommenen Ruhestörer, und gewöhnlich umsonst. Denn wenn wir alle verscheucht glaubten, bellt´ es immerfort, bis wir endlich entdeckten, daß über unsern Häuptern sich ein großer Hund des Hauses am Fenster aufrecht gestellt seine Kameraden durch Erwiderung hervorrief.“

Die Fallhöhe zwischen Erhabenem und Banalem war in Göttingen schon immer groß!

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Das Schreibkästchen vor der Restaurierung. Der handschriftliche Hinweis auf Gothe befindet sich auf dem aufrechtgestellten kleinen Deckel.

 

 

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Das Schreibkästchen nach der Restaurierung im Dezember 2016.

 

 

 

(Ernst Böhme, Museumsleiter)

22. Dezember 2016

Haben Sie schon einen neuen Kalender?

Diesen braucht man meist schon im Dezember, um die bereits vereinbarten Termine für Januar einzutragen. Praktisch, umweltfreundlich und auch ohne Handy einsetzbar ist ein immerwährender Kalender. Dieser ist immer gültig und gibt Auskunft über Kalendertage und abb-1Monate. Ein besonders schönes Exemplar befindet sich in unserem Bestand. Es stammt aus dem Nachlass der Ehrhardtschen Spielwarenhandlung und wird Ende des 19. Jahrhunderts datiert. Der Kalender ist reich verziert. Die gesamte Vorderseite ist mit geometrischen Ornamenten aus Stroh beklebt, dabei sind farbige Strohabschnitte zu Mustern zusammengefügt. Im Innern des Gehäuses befinden sich zwei kleine Papierrollen, auf denen die Tage und Monate angegeben sind. Durch Drehen der Röllchen kann das Datum angewählt werden. Das Drehen hat schon fast etwas Besinnliches.

In diesem Sinne, ein frohes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für das neue Jahr.

 

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

14. Dezember 2016

Bleiabschläge, Brakteaten und Obole

Letzte Woche war das Städtische Museum Ziel einer Exkursion der Numismatischen Gesellschaft Kassel. Geldgeschichtlich und geschichtlich Interessierte ließen sich von Dr. Stefan Roth Aufbau und Struktur der Sammlung erklären. Der Historiker und Numismatiker ist Träger des Walter-Hävernick-Preises 2015. Seine Arbeit über „Geldgeschichte und Münzpolitik im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg im Spätmittelalter“ wurde damit ausgezeichnet. Für das Städtische Museum Göttingen hat Stefan Roth die Münzsammlung wissenschaftlich bearbeitet, geordnet img_20161208_101043und inventarisiert. So erfuhren die Kassler Münzfreunde fachkundiges aus erster Hand.

Auch für Nicht-Numismatiker ist es immer faszinierend und gewinnbringend, an den Fachgesprächen über diese besondere Objektgruppe teilzunehmen.

Die Exkursion führte die Teilnehmer anschließend noch zur Münzsammlung im Archäologischen Institut der Universität Göttingen und ins Stadtarchiv Göttingen. Dort wurden die Archivalien zum Münzwesen der Stadt begutachtet.

(Andrea Rechenberg, Kuratorin)

8. Dezember 2016

Museum goes Facebook

Am 12. Dezember ist es endlich so weit. Das Städtische Museum nimmt, wie bereits angekündigt, an der virtuellen Ausstellung 52 Sammlungen 52 Wochen  bei Facebook teil. Das Projekt wirft einen Blick in Sammlungen von Museen und Archiven in West- und Ostdeutschland und präsentiert Objekte, die mit den 1990er Jahren verbunden sind. Jeden Montag wird ein Jahr lang ein Objekt vorgestellt.1898-727-4 Das Ergebnis ist eine Schau, die aus unterschiedlichen Perspektiven ein facettenreiches Bild dieses Jahrzehnts zusammenstellt.

Wir haben uns für einen Wandleuchter aus unserer umfangreichen Judaica-Sammlung entschieden. 1994 wurde in Göttingen die jüdische Gemeinde neubegründet. Dadurch wurde wunderbarerweise das jüdische Leben in der Stadt wiederbelebt. Als Zeichen der Verbundenheit der Stadt Göttingen mit ihren jüdischen Bürgern wurde der Leuchter der Gemeinde als Dauerleihgabe überlassen. Ein identisches Pendant befindet sich in unserer Museumssammlung.

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)

1. Dezember 2016

Essig, Senf und Coca-Cola

Das Städtische Museum hat kürzlich von der Grotefend Vermögensverwaltung ein kleines Konvolut von Objekten aus dem einstigen Göttinger Traditionsunternehmen erhalten. Die Stücke repräsentieren einen Teil der Stadtgeschichte. Die Firma war ein wichtiger Arbeitgeber für die Region. Sie hatte in den 1960er Jahren das alleinige Abfüll- und Verkaufsrecht von Coca-Cola und Fanta für den südhannoverschen Raum.

Die Erfolgsgeschichte begann 1865 mit der Produktion von Essig. Carl Grotefend gründete das Unternehmen in Reinhausen. Ab 1870 war es in Göttingen in der Berliner Straße 1 ansässig. Der Sohn des Firmengründers, Gustav Grotefend, übernahm das Geschäft um die Jahrhundertwende und schuf einen Musterbetrieb. Sukzessiv wurde das Angebot auf Erfrischungsgetränke wie Apfeltrank sowie Spirituosen und Senf erweitert. 1937 stieg die Firma in die Coca-Cola-Produktion ein. Nach der Wiedereinführung der Getränkemarke nach dem Krieg unterzeichnete die Firma 1949 einen Großhändlervertrag mit dem Konzern. Die Fertigung der eigenen Limonaden, Spirituosen und Liköre wurde daraufhin eingestellt. Aufgrund des Erfolgs von Coca-Cola reichte die Abfüllanlage nicht mehr aus. 1959 bezog die Firma ihre neuen Produktionshallen am Weender Tor, wo stündlich 20.000 Flaschen abgefüllt werden konnten. Die Anlage gehörte in den 1960er Jahren zu den modernsten. Bis 1988 konnte man dort die Produktion durch die großen Schaufenster beobachten. 1989 zog die Firma nach Groß Ellershausen. 1992/93 wurde der Betrieb verkauft.

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Grotefend am Weender Tor

 

 

 

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Zur Sammlung gehören nun mehrere Essig-und Senffässer sowie Flaschen des Getränkeangebots.

 

 

 

 

(Saskia Johann, wiss. Volontärin)